Warum sich ein Ausflug zu denMarble Mountainsgarantiert auch für dich lohnt

Während unserer Online-Reisevorbereitung wurden wir nicht Aufmerksam auf dieses Ausflugsziel. Eine einheimische Frau aus Hoi An hat uns den Ort aber empfohlen, sodass wir hinfuhren und uns ein Bild davon machen konnten. Wir waren derart begeistert, dass wir ihm einen eigenen Artikel widmen, und um ausführlich darüber zu informieren.

  1. Anfahrt
  2. Was gibt es zu sehen?
  3. Tipps

1. Wie kommt man hin?

Von Hoi An aus befinden sich die Marble Mountains eine halbe Stunde Fahrtzeit entfernt. Wir sind damals problemlos mit dem Moped hingefahren. Man könnte aber auch ein Taxi nehmen oder eine Fahrradtour unternehmen. Auf dem Weg dort hin gibt es allerdings nicht viel Sehenswertes. Die Küste wird momentan mit Hotelanlagen bebaut und man fährt durch einige Städtchen.

2. Was gibt es zu sehen?

Die Marble Mountains sind fünf Marmor- und Kalksteinhügel, die in der sonst flachen Gegend etwa 100 Meter in die Höhe ragen. Sie symbolisieren fünf Elemente Metall, Wasser, Feuer, Holz und Erde. Sie sind heilige Pilgerstätten der Buddhisten und Hinduisten und lassen sich auf eigene Faust oder per Tour von Hoi An aus Besichtigen. Auf den Bergen befinden sich verschiedene Tempel und Gebäude. Einige davon sind wunderbar in die Natur integriert, beispielsweise innerhalb von Felsspalten oder ganzen Höhlen in diversen Größen.

Über einen Aufzug kann man die ersten Höhenmeter bequem überbrücken und gelangt anschließend auf ein Wegesystem das sich über die ganzen Hügel erstreckt und welches man nach Belieben erkunden kann. Es gibt dort Türme, Tempel in Gebäuden, Tempel in Höhlen, Gärten und schöne Plätze auf denen man verweilen kann.

Es werden an manchen Stellen Räucherstäbchen verkauft, welche man bei fast jeder Gebetsstätte anzünden und in den dafür vorgesehenen Sand stecken kann. Eine weit verbreitete Praktik ist es gute Gedanken auf diese Weise an Mitmenschen zu versenden oder andere Wünsche und Gebete zu geben.

Für weniger religiöse Menschen ist der Ort dennoch interessant, denn es ist einfach schön anzusehen. Die Architektur mit den vielen liebevollen Details, die Gärten mit den bunten Blumen in allen Farben, die Höhlen und die in Stein gemeißelten Altare, sowie die Parks mit den unterschiedlichsten Pflanzen und Bäumen. Man kann einen tollen Spaziergang machen, oder sich auch einfach einmal hinsetzen und den Ort auf sich wirken lassen und etwas Inne halten. Vor allem aber eignen sich die Marble Mountains für Fotografie und um einen Eindruck von der Religion in Vietnam zu erhalten.

Man kann durch eine der Höhlen bis auf die Spitze des Hügels gelangen, doch bedarf dies ein wenig Athletik, da man sich durch eine super kleine Felsspalte hindurch quetschen muss. Also nichts für Menschen mit Platzangst. Aber oben angekommen hat man eine schöne Aussicht über die Küste der Region und es geht ein angenehmer Wind.

Am Fuße des Hügels gibt es wie bei den meisten Touristenattraktionen Souvenir-Verkäufer und kleine Mini-Märkte. Nicht weit entfernt gibt es auch einige Restaurants. Vor allem aber existieren rund um die Hügel und in der ganzen Region unzählige Anbieter von Marmor Figuren in allen Formen. Sie verkaufen Drachen, Tiere, Buddhas, Springbrunnen und vieles mehr in allen Größen und Farben. Man kann eigentlich behaupten hier sei das Epizentrum der Marmorfiguren-Produktion in Vietnam.

3. Sonstige Tipps

  • Sportliches bzw. festes Schuhwerk anziehen
  • Mittagessen im "Laluna" Restaurant nicht weit vom Aufzug entfernt über die Straße
  • Ausreichend Trinkwasser mitnehmen - es ist relativ steil und anstrengend an manchen Stellen
  • Eigenständig mit dem Roller hinfahren, um hier und dort bei den Marmor-Händlern anzuhalten